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Neue Chancen für Immobilienanleger

16.3.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/Pasgi

Bislang haben Wohnimmobilieninvestoren den Fokus auf Städte wie Berlin, Frankfurt am Main, München, Hamburg oder Stuttgart gelegt. Vor allem die Angst vor dem demografischen Wandel hat in den Metropolen einen Investmentboom ausgelöst. Deutliche höhere Erträge werfen aber Wohnungen und Einfamilienhäuser in kleineren Städten ab.

In den vergangenen Jahren haben Privatanleger, Fonds und Vermögensverwaltungen in den fünf Ballungszentren Wohnungen und Mehrfamilienhäuser gekauft – und so den Preis in die Höhe und die Rendite in den Keller getrieben. In einigen Städten werden Immobilien inzwischen zum 23,5-fachen der Jahresmiete gehandelt. Die Rendite ist so teilweise auf vier Prozent gefallen.

In den bislang vernachlässigten Städten lassen sich laut neusten Studien aber deutlich höhere Erträge erzielen. Hier kosten die Objekte zum Teil nur das Zwölffache der Jahresmiete, der  Käufer kann so eine Rendite von acht Prozent erzielen. Auf den Preis drückt vor allem die Furcht vor dem demografischen Wandel. Die ist in den meisten kleineren Städten aber unbegründet. Das zeigen auch die neusten Berechnungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung. Danach wachsen Städte wie Aachen, Bremen, Hamm, Ludwigsburg, Mannheim, Neu-Ulm, Unna oder Baden-Baden in den nächsten Jahren an.