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Neue Sozialwohnungen in den angesagtesten Stadtvierteln von Hamburg

21.6.2012, geschrieben von in der Kategorie: Bauen,Immobilien-Märkte

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Wohnen am Suttnerpark

Wohnen am Suttnerpark, Bauprojekt von SAGA GWG und Quantum Immobilien, © Saga

Der städtische Wohnungsbaukonzern Saga GWG in Hamburg plant den Bau von bis zu 1.000 neuen Wohnungen. Knapp ein Drittel davon sind Sozialwohnungen. Sie entstehen selbst in den angesagtesten Vierteln der Hansestadt, in der HafenCity und in Altonas Neuer Mitte.

Wie das Hamburger Abendblatt meldet, kündigte die Geschäftsführung während der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens die ehrgeizigen Pläne an. Ermöglicht werden sollen sie durch sogenannte Joint Ventures, in denen private Investoren mit dem öffentlichen Wohnungsbaukonzern zusammenarbeiten. Dabei konzentrieren sich die privaten Projektentwickler auf den Bau von Eigentumswohnungen. Die Saga möchte für preiswerte Mietwohnungen für sozial Schwache sorgen.

Seit Anfang 2012 gibt die Stadt Hamburg vor, dass mindestens 30 Prozent aller neuen Wohnungen, die in der Hansestadt entstehen, Sozialwohnungen sein müssen. Bei diesen staatlich geförderten Wohnungen darf die Miete maximal 5,90 bis 8 Euro pro Quadratmeter betragen – je nach Förderung.

In diesem Jahr soll in Zusammenarbeit mit dem Bau von bis zu 160 Sozialwohnungen begonnen werden. Weitere sollen mittelfristig folgen, sagte Saga Vorstandschef Lutz Basse. Insgesamt möchte die Saga in diesem Jahr mit dem Bau von 569 Sozialwohnungen beginnen. Erklärtes Ziel der Politik in Hamburg ist es, jährlich 1.000 neue Wohnungen in der Elbmetropole zu schaffen.

Mit den neuen Bauprojekten möchte die Saga alte Berührungsängste mit privaten Investoren ablegen. Die seien heute Vergangenheit, so Saga-Vorstand Thomas Krebs. Dabei habe der städtische Wohnungsbaukonzern aus alten Fehlern gelernt. Damals investierte die Saga vorwiegend in Wohnungen am Stadtrand. Dort aber kommt es am ehesten zu Leerständen. Deshalb setzt das Unternehmen heute auf die Verdichtung der Wohnbebauung in den innerstädtischen Quartieren Hamburgs sowie den Erwerb städtischer Grundstücke – und eben besagte Joint Ventures mit privaten Investoren.