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No we can’t! Stimmungstief drückt auf US-Immobilienpreise

25.2.2010, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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USA

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Trübe Aussichten im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“: Das Konsumklima in den USA hat sich im Februar überraschend weiter verschlechtert. Sorgen über die Einkommensperspektiven und Job-Angst trüben die Stimmung der US-Bürger. Das Stimmungstief wirkt sich auch auf die New Yorker Börse und den Markt für Immobilien in den USA aus. 

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, sank der Index für Verbrauchervertrauen in den USA von 46 von revidiert 56,5 Punkten im Januar. Dies, so teilt das Forschungsinstitut Conference Board mit, sei der tiefste Stand seit April 2009. Die Analysten von Conference Board hatten im Schnitt nur mit einem leichten Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet. Schlimmer noch: Die US-Amerikaner schätzen die derzeitige Lage so schlimm wie seit Februar 1983 – in der Ära Ronald Reagan. Die Stimmung der Verbraucher gilt in den Staaten als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. 

Durch die Wirtschaftskrise verloren bereits 8,4 Mio. Amerikaner ihren Arbeitsplatz, mit Jahresbeginn 2010 konnte der Jobabbau nicht gestoppt werden. Allein im Januar fielen landesweit 20.000 Stellen weg – für Experten ein deutliches Zeichen, dass sich die US-Wirtschaft noch längst nicht erholt hat. „Die Erholung wird holprig ausfallen”, sagte Tom Porcelli von RBC Capital Markets. 

Die Preise für Wohnimmobilien in den 20 größten Ballungszentren der USA sanken, fielen im Dezember 2009 um 0,2 Prozent. Das ging aus einem Report von Standard & Poor’s hervor. Experten hatten mit stabilen Preisen gerechnet. Binnen Jahresfrist fielen die Preise für Immobilien in den USA um 3,1 Prozent. Immobilienprofis begründeten den Preissturz mit der nach wie vor schwachen Nachfrage. „Der Markt bleibt sehr fragil“, sagte Analyst Teunis Brosens von Global Economics der Wirtschaftswoche. Die Zahl der begonnenen Neubauten war 2009 wegen der Rezession um mehr als ein Drittel eingebrochen. Die im Frühjahr auslaufenden einmaligen Steuergutschriften für den Immobilienkauf dürften die Nachfrage in den nächsten Monaten stützen, sagte Brosens. 

Die Finanzmärkte blicken mit Argusaugen auf die Entwicklung am Markt für Immobilien in den Vereinigten Staaten. Das Platzen der Blase am US-Wohnimmobilienmarkt gilt beispielsweise als wichtigster Auslöser der weltweiten Finanzkrise.