Öko-Gastarife entlasten die Haushaltskasse
28.3.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Blog,Immobilien-Märkte
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Angesichts stetig steigender Energiepreise lohnt es sich nicht nur aus ökologischer Sicht, auf sogenannte Öko-Gastarife zu wechseln. Denn nach Angaben des Online-Vergleichsportals Verivox können Kunden so nicht nur ihr Gewissen, sondern oftmals auch die Haushaltskasse entlasten.
Verivox hat ermittelt, dass bei der Wahl eines grünen Gastarifs im Durchschnitt Einsparungen von 348 Euro pro Jahr für einen Haushalt drin sind. Das Vergleichsportal hat für den Monat März 2012 einen Verbraucherpreisindex Gas von durchschnittlich 1.288 Euro für 20.000 kWh Gas in Deutschland ermittelt. Der günstigste verfügbare Öko-Gastarif ist bei gleicher Abnahmemenge derzeit für jährlich 940 Euro zu haben.
Dabei gibt es für Verbraucher von Erdgas zur Energieerzeugung zwei Sorten von grünen Tarifen. Zum einen sogenannte Biogastarife. Etwa fünf bis zehn Prozent des gelieferten Gases sind dabei nicht fossilen Ursprungs, sondern werden aus regenerativen Quellen erzeugt. Die zweite Variante sind sogenannte Klimatarife. Wer sie anbietet, muss nachweisen, dass das durch den Gasverbrauch produzierte CO2 an anderer Stelle wieder eingespart wird. Möglich wird das zum Beispiel durch internationale Projekte zur Aufforstung von Waldflächen oder für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Nachweis des CO2-Ausgleichs ist nicht ganz unkompliziert. Deshalb wurden verschiedene Zertifizierungssysteme entwickelt, denen sich Anbieter von Klimatarifen stellen müssen.
Ökologisch einwandfrei sind die sogenannten Biotarife aus Sicht mancher Kritiker nicht. Sie bemängeln, dass die Produktion von Biogas dem ökologischen Grundgedanken widerspricht. Zum einen könne das eingesetzte Gas aus der Chemieindustrie oder aus der Massentierhaltung stammen. Zum anderen sei der Anbau von Energiepflanzen in Monokulturen üblich. Diese entsprechen nicht den ökologischen Anbaustandards.
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