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Privat-Investoren setzen aufs Eigenheim

11.8.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/Ewald Brandner

Dank der Finanzkrise werden Häuser und Wohnungen zur Geldanlage Nummer eins. Das treibt vor allem in Großstädten die Preise in die Höhe.

„Die anhaltende Inflationsangst, die Euro- und Dollar-Krise und die aktuellen Entwicklungen an den Börsen haben die Nachfrage nach Immobilien noch weiter ansteigen lassen”, sagt Peter Wagner, Sprecher beim Maklerverband IVD Nord, gegenüber der Welt. Viele Makler hätten bereits keine Angebote mehr zur Verfügung.

Besonders Mehrfamilienhäuser sind als Anlageobjekte gefragt. „Die Nachfrage ist gar nicht zu bedienen zurzeit. Es gibt Kunden, die wollen auf Teufel komm raus kaufen”, sagt Carsten Rieckhoff vom Hamburger Maklerhaus Engel & Völkers der Welt gegenüber. Denn trotz der steigenden Preise halten viele Eigentümer an ihren Häusern und Wohnungen fest.

Immobilien werden zurzeit als ideale Altersvorsorge angesehen. Die günstigen Wirtschaftsprognosen für Deutschland, die guten Jobaussichten und die niedrigen Zinsen motivieren immer mehr Bundesbürger zum Eigenheim-Kauf. Die steigenden Mieten sind gerade für Familien ein entscheidender Grund zu kaufen.

Gefragt sind auch Bauland und gebrauchte Objekte, die in diesem Jahr durchschnittlich 152.000 Euro kosten. Der Preis für Neubauten liegt zurzeit im Durchschnitt bei 280.000 Euro.