Rechtsextremisten setzten auf Immobilienbesitz
21.12.2012, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Blog
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Laut Zeit Online sind bundesweit 212 Immobilien in ihrer Hand. Die Standorte dienen den Nazis als Ausgangspunkt, um sich auf regionaler Ebene zu etablieren – und ganz bürgerlich als Investitionsobjekt.
In Ostdeutschland sind die Rechtsextremisten etwas besser aufgestellt: Hier verfügen sie nach Behördenangaben über 116 Objekte, in den alten Bundesländern über 96. Die NPD als eine in Länderparlamenten vertretene, und damit staatlich subventionierte Partei hält 90 der Immobilien. Davon nutzt sie 71 Objekte selbst, 19 weitere werden der von anderen Gruppen des freien Neonazi-Spektrums genutzt.
Laut Zeit Online verlautbarte das Parteiblatt der NPD 2008, dass ausgehend von den jeweiligen Standorten „National befreite Zonen“ in der Umgebung geschaffen werden müssten, die bestehende Infrastruktur „fortwährend ausgebaut, gestärkt und gefestigt werden“.
Die Objektarten sind vielfältig: Zu den Stützpunkten zählen historische Gebäude, Büros und Bauernhöfe, vor allem jedoch Gasthöfe und Hotels. Zu den bekanntesten Anlaufpunkten zählen das „Thing-Haus“ in Grevesmühlen und das „Nationale Begegnungszentrum“ in Anklam. Ein großer Teil des Kapitals, mit dem die Objekte erworben wurden, stammt offenbar aus Erbschaften.
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