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Richtig Lüften

15.3.2011, geschrieben von in der Kategorie: Bauen

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© Wikimedia Commons/4028mdk09

Aus Sorge um steigende Heizkosten sind viele Wohnungen in der kalten Jahreszeit nicht gut gelüftet. Doch wenn die Fenster monatelang geschlossen bleiben, kann das schlimme Folgen haben. Denn wer nicht lüftet, riskiert seine Gesundheit – im schlimmsten Fall entsteht Schimmel an den Wänden.

Die Fenster in Häusern und Wohnungen isolieren immer besser. Das spart zwar Energie, bringt aber auch ein paar Probleme mit sich. Wer jetzt nicht aktiv lüftet, riskiert ungesunde Raumluft, feuchte Wände und im Endstadium auch Schimmelpilzbefall. Denn beim Kochen, Duschen oder Waschen entsteht Luftfeuchtigkeit. Kann die nicht entweichen, fühlen sich die Sporen wohl und breiten sich laut Westdeutscher Zeitung an den Wänden aus.

Frischluft macht zudem munter: Wenn nicht genug Sauerstoff in der Luft ist, fühlen wir uns schlapp und müde. Wer nicht ab und zu die Fenster aufreißt, riskiert, dass Schadstoffe nicht entweichen können: beispielsweise Zigarettenrauch, Klebstoffe oder Ausdünstungen von Möbellacken oder –farben.

Vom Dauerlüften rät Experte Hans Ulrich Raithel vom Umweltinstitut in München ab: bleibt das Fenster den Winter über gekippt, kühlt der Raum zu sehr aus. Das hat zur Folge, dass die Heizung viel länger braucht, um den Raum wieder aufzuwärmen. Raithel rät, stoßweise zu lüften. Besonders wirkungsvoll sei es, gegenüberliegende Fenster zu öffnen, um so einen guten Durchzog zu erzeugen. Für fünf bis zehn Minuten die Fenster zu öffnen, reicht meist schon aus. Je nach Nutzung des Raumes kann das Stoßlüften auch mehrmals am Tag wiederholt werden.