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Städte-Ranking zur Lebensqualität: München top – Schwerin Flop

12.12.2012, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/ Niteshift

In München, Hamburg und Frankfurt lässt es sich gut leben. Die drei Metropolen führen das aktuelle Ranking der DekaBank zur Lebensqualität in deutschen Großstädten an. Die Forscher bewerteten insgesamt 32 deutsche Städte. Ganz unten auf der Liste landete Schwerin: Schlechte Noten gab es für Bereiche wie Bildung, Kultur, Kriminalität und verkehrliche Anbindung.

Die Studie im Auftrag der DekaBank berücksichtigt sechs Kriterien. So untersuchten die Forscher im sechsten Städte-Ranking der DekaBank den Arbeitsmarkt, Wohlstand, die Stabilität, die Demografie, Zentralität und Lebensqualität in 32 deutschen Großstädten.

Unangefochtener Spitzenreiter ist München. Im Gesamt-Index kommt die Bayern-Metropole auf 75,7 Punkte. Auch in der Vorgängerstudie hatte München die Tabelle angeführt. Hamburg verbesserte sich auf den zweiten Platz mit 73,3 Punkten, Frankfurt am Main belegt mit 72,3 Punkten nun Platz drei. In der vorangegangenen Studie hatte Frankfurt noch den zweiten Platz.

Vor allem in Sachen Lebensqualität punktet München. „Das südländische Flair vor der Kulisse der Alpen lockt ungebrochen, sodass die Bevölkerung weiter wächst“, heißt es in der Studie. Die Arbeitslosigkeit sei niedrig, die Kaufkraft hoch. Allein der Druck auf dem Wohnungsmarkt stelle die Stadt vor Herausforderungen.

Im Mittelfeld finden sich Städte wie Hannover, Potsdam, Berlin, Stuttgart, Wiesbaden und Mannheim (Plätze 12 bis 17). Magdeburg, Saarbrücken und Schwerin sind die Schlusslichter des Rankings.

Schwerin war auch im vergangenen Jahr die Stadt mit den schwächsten Werten in den sechs Untersuchungsbereichen. Zwar biete die Stadt eine Vielzahl qualifizierter Bewerber auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt zeige die Wirtschaftsstruktur aber deutliche Schwächen. Gravierende Defizite sieht die Studie in den Bereichen Lebensqualität, Zentralität und Demografie.