Strom sparen gelingt im Urlaub ganz einfach
02.7.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Blog
Folgende Tags wurden vergeben: Energiesparen, Strom sparen, Strompreise, Urlaub
Während die Strompreise in Deutschland nur eine Richtung kennen, steht Energiesparen auf der Tagesordnung. Dabei ist es im Urlaub besonders einfach, Stromkosten zu sparen. Wer zum Beispiel konsequent die Stecker nicht benötigter Geräte zieht, kann das bei der nächsten Nebenkostenabrechnung spüren.
Rund 140 Kilowattstunden Strom lassen sich laut schwäbische.de während eines zweiwöchigen Urlaubs einsparen. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 4.000 Kilowattstunden – so viel benötigt etwa eine vierköpfige Familie – dürfte die Stromrechnung um etwa 33 Euro sinken. Wer drei Wochen verreist, kann gar 50 Euro Stromkosten einsparen.
Dabei ist das Einsparpotential in den einzelnen Zimmern der Wohnung oder des Hauses sehr unterschiedlich. Im Wohnzimmer wird in der Regel die meiste Energie im Stand-by-Modus verbraucht. Denn wenn Fernseher, DVD-Player oder Musikanlage im Stand-by-Modus betrieben werden, verbrauchen sie permanent Strom. Wer in den Urlaub fährt, sollte dort alle Stecker abziehen oder schaltbare Verteilerdosen einsetzen. Bei 14 Tagen Urlaub macht das immerhin fünf Euro Ersparnis.
Im Arbeitszimmer benötigen vor allem Geräte mit Netzteil permanent Strom. Notebooks, Ladegeräte und Geräte mit Trafos, wie zum Beispiel Deckenfluter, sollten deshalb für die Dauer der Ferien ausgeschaltet und von der Stromzufuhr getrennt werden. Schwäbische.de zitiert das Verbraucherportal Toptarif und nennt ein Einsparpotential von vier bis sechs Euro. Weitere Einsparmöglichkeiten bieten das Abschalten des WLAN-Routers sowie des Radioweckers.
Im Badezimmer frisst vor allem die Warmwasseraufbereitung Strom. Wer den Boiler vollständig abschaltet, kann stolze 17 bis 26 Euro sparen. Auch das Ladegerät für die elektrische Zahnbürste gehört während der Urlaubszeit nicht ans Stromnetz.
In der Küche können vor allem energieintensive Kühlgeräte eine Pause machen, während die Hausbewohner in die Ferien fahren. Der Kühlschrank sollte abgetaut und vollständig entleert werden. Ersparnis: bis zu fünf Euro. Wenn dann auch noch die Gefriertruhe abgetaut und ausgeschaltet werden kann, spart das bis zu vier Euro zusätzlich.
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Energieberatung frei Haus: Altmaiers Erziehungsplan für umweltbewusste Bürger
- Ökoenergie-Reform: Haushalte müssen mit steigenden Strompreisen rechnen
- Wohnen ohne Heizung: Das Passivhaus macht’s möglich
- Die 60-Watt-Glühbirne verschwindet
- Urlaub in Deutschland wird teurer
- Pause von Zuhause: Worauf Sie in der Urlaubszeit achten sollten
- Auch im Urlaub gilt die Obhutspflicht für Mieter
- Strom wird immer teurer: Versorger kündigen erneut Preiserhöhungen an
- Der Energieausweis für Immobilien wird Pflicht
- Schattenseiten der Energiewende: Widerstand gegen Hochspannungsmasten vor der Haustür






