Studie: Ökostrom wird bis 2018 um 60 Prozent teurer
12.11.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Blog
Folgende Tags wurden vergeben: Energiekosten, Ökostrom, Preise, Strom
Die Produktion von Ökostrom kommt die Verbraucher in Deutschland in den kommenden Jahren immer teurer zu stehen. Bis zum Jahr 2018 könnte die EEG-Umlage für Ökostrom um 60 Prozent steigen, befürchten Experten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln.
Wie welt.de berichtet, beleuchtet die Studie drei mögliche Entwicklungen der Preise für Ökostrom in Deutschland. Alle kommen zu dem Ergebnis, dass die Energiewende unter den heutigen Vorzeichen für den Verbraucher auf jeden Fall teuer wird. So prognostizieren die Experten der Uni Köln Kosten in Höhe von 4,19 bis 7,08 Cent pro Kilowattstunde Ökostrom, je nachdem, ob von einer niedrigen bis hohen Preissteigerung ausgegangen wird. Nur im kommenden Jahr werde die EEG-Umlage vorübergehend sinken, in den folgenden Jahren aber weiterhin ansteigen. Die Wissenschaftler empfehlen der Politik in Deutschland deshalb, über eine sinnvolle Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu diskutieren.
Die Studie der Uni Köln sieht einen wesentlichen Grund für die Preissteigerungen in der Förderung von Solarenergie. Denn obwohl die Vergütungen für die Energie aus der Sonne wesentlich gekürzt worden sind, geht der Ausbau von Solaranlagen in Deutschland unvermindert weiter. Auch die Zusatzkosten von Ökostrom steigen nach Prognosen der Kölner Wissenschaftler weiter an. Je nach Szenario sind Erhöhungen von 31 bis 60 Prozent zu erwarten. Dahinter verbergen sich die staatlichen Begünstigungen von bestehenden Anlagen zur Produktion von Ökostrom. Die Vergütungssätze sind 20 Jahre gesetzlich festgeschrieben.
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