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Sylt ist zu teuer: Immobilienpreise auf kleineren Inseln steigen

08.3.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Ralf Roletschek

© Ralf Roletschek

Käufer von Ferienimmobilien gucken sich nicht mehr nur auf Sylt nach einem netten Häuschen mit Blick auf die Nordsee um. Die Nachbarinseln werden immer beliebter – das treibt die Immobilienpreise auf Föhr, Usedom oder Prien in die Höhe.

Ein Zweitwohnsitz auf einer ruhigen Insel, um dem täglichen Stress zu entfliehen – danach suchen laut Welt immer mehr Deutsche. Doch Sylt liegt in der Gunst der Kunden nicht mehr unbedingt vorne. Der Grund: Viele Immobilien sind überteuert. Auf Sylt müssen Käufer für eine Immobilie am Wattenmeer schon mal 25.000 bis 35.000 Euro pro Quadratmeter hinlegen. Auf Föhr sind es 5.500 bis 6.500 Euro pro Quadratmeter.

Doch der Trend zum Kauf auf der Nachbarinsel hat noch einen weiteren Grund: Ruhe statt Schickimicki. Die Besucherzahlen sind bis zu 77 Prozent niedriger als auf der Nachbarinsel Sylt. Genau darin liegt für viele der Reiz, denn immer mehr Deutsche suchen sich Föhr als Altersruhesitz oder als Entspannungsort für die schönsten Tage des Jahres aus. Um dem Trubel zu entgehen, hätten viele Besitzer von Ferienimmobilien ihr Häuschen auf Sylt mittlerweile verkauft, berichtet ein Föhrer Makler. Einige sind nun auf der zweitgrößten deutschen Insel fündig geworden.