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Teure Energiewende: Weitere Kosten für Stromkunden

30.11.2012, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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teurer Strom

teurer Strom, © Wikimedia Commons/jopix.de

Die geplante Energiewende macht den Strom in Deutschland zunehmend teurer. Nach neuesten Beschlüssen der Regierung sollen Stromkunden nun auch für Ausfälle von Betreibern von Offshore-Windparks bezahlen.

Die Verbraucher tragen die Kosten, wenn Offshore-Windparks nicht wie geplant ans Netz gehen und Firmen auf Stromlieferungen verzichten. Nach einem Bericht von focus.de hat die Regierung Ende November die zusätzliche Umlage für Stromkunden beschlossen. Im Gegensatz zum staatlich subventionierten Ausbau der Atom- und Kohlekraftwerke bekommen die Verbraucher bei der Umstellung auf Wind- und Solarstrom die Kosten unmittelbar zu spüren. Alle Belastungen schlagen sich direkt in steigenden Strompreisen nieder.

Durch die nun beschlossene Regelung werden die Bürger in Deutschland unter anderem an Schadensersatzzahlungen von mehr als einer Milliarde Euro beteiligt. Weil es Probleme beim Anschluss von Windparks in Nord- und Ostsee gab, hatten die Betreiber der Anlagen vom Bund erfolgreich Schadensersatzzahlungen erstritten. Außerdem schlägt sich der Erhalt von unrentabel gewordenen Gaskraftwerken in der Stromrechnung nieder. Sie sollen am Netz bleiben, um etwaige Blackouts zu verhindern.

Die derzeitigen Beschlüsse betreffen alle Stromkunden in Deutschland. Laut focus.de kosten diese Entscheidungen einen Durchschnittshaushalt rund 13 Euro im Jahr. Das zahlen die Verbraucher zusätzlich zur durchschnittlich zwölf prozentigen Erhöhung des Strompreises ab 1. Januar 2013.