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Trend: Investoren schätzen Studentenbuden als Anlageobjekte

18.6.2012, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/ Immanuel Giel

Wer würde schon einem armen Studenten ohne eigenes Einkommen sein Vermögen anvertrauen? Deutsche Investoren und Projektentwickler. Sie entdecken derzeit  Studentenbuden als interessante Kapitalanlage für sich. Die Mietergruppe der Studierenden ist derzeit so beliebt, dass Investoren in ganz Deutschland liebend gern voll möblierte Wohnungen und Apartmentblöcke für sie bauen.

Laut Handelsblatt nennen Analysten der Branche den akuten Wohnraummangel in deutschen Universitätsstädten als eine Erklärung für den Trend. Nach dem Aus für die Wehrpflicht und dem bevorstehenden Doppel-Abitur-Jahrgang dürfte die Lage auf dem studentischen Wohnungsmarkt noch enger werden. Die Kultusministerkonferenz geht davon aus, dass bis 2020 jährlich mindestens 450.000 Menschen ein Studium in Deutschland aufnehmen werden. Das wäre ein Zuwachs von 85.000 Studenten pro Jahr. Und sie alle werden auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sein.

Davon profitieren schon heute Vermieter in studentischen Hochburgen wie Freiburg, wo Zwei-Zimmer-Buden mit 34 Quadratmetern derzeit für 360 Euro Kaltmiete im Monat zu vermieten sind. Und auch, wenn Studenten selbst nichts auf der Tasche haben, sind sie doch gern gesehene Mieter. Denn in der Regel unterschreiben die Eltern den Mietvertrag mit. Die springen dann ein, wenn Mietzahlungen ausbleiben.

Das Gros der Studenten in Deutschland verfügt über ein monatliches Einkommen von 600 bis 900 Euro.