Umfrage: Deutsche setzen auf die Immobilie als Altersvorsorge
25.8.2010, geschrieben von Carsten Germann in der Kategorie: Finanzen
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Die Immobilie ist in Deutschland die beliebteste Form der Altersvorsorge. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Immobilien-Trendstudie der PlanetHome AG (München). 86 Prozent der Befragten sehen die eigenen vier Wände als beste Absicherung für den Lebensabend an.
„Nicht nur in ökonomischen Krisenzeiten wird das Eigenheim als Investment mit langfristig stabiler Wertentwicklung gesehen. Die Krise ist vorbei – und weiterhin schneidet die Immobilie im Vergleich zu anderen Vorsorgeoptionen deutlich besser ab“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand von PlanetHome.
Die gesetzliche Rente sieht nur etwa jeder fünfte als sicher an (21 Prozent) – damit landet die einstige deutsche Errungenschaft abgeschlagen auf dem letzten Platz. „Immer mehr Bürger wissen, dass sie sich bei der Altersvorsorge nicht ausschließlich auf die staatliche Rente verlassen können. Und dass oft auch eine zusätzliche private Rentenversicherungen nicht genügt, um materiell sorgenfrei leben zu können“, so Anzenberger.
Als Ergänzung zu diesen beiden Säulen der Absicherung bietet hingegen mietfreies Wohnen eine finanzielle Sicherheit im Ruhestand. Denn Mietkosten stellen einen erheblichen Kostenfaktor dar, der sich im Rentenalter noch stärker bemerkbar macht als zu Zeiten der Berufstätigkeit. „Immobilienbesitzer haben im Seniorenalter monatlich einige hundert Euro mehr zur Verfügung als Rentner, die Miete bezahlen müssen. Diese Zahl verschärft sich in den kommenden Jahrzehnten noch, denn die staatliche Rente wird den Prognosen nach weiter sinken“, sagt Robert Anzenberger.
Laut der PlanetHome-Studie setzen neun von zehn Befragten auf die Immobilie als Altersvorsorge. Aktien und Aktienfonds (23 Prozent) sowie alle Formen von Anleihen (30 Prozent) sind dagegen kaum noch gefragt. Betriebliche Altersvorsorge (67 Prozent), private Renten- oder Lebensversicherung (61 Prozent) sowie Riesterrente (45 Prozent) liegen im Mittelfeld.
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