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Uneinige Experten: Eine Immobilienblase droht … vielleicht

22.10.2012, geschrieben von in der Kategorie: Blog,Immobilien-Märkte

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Immobilienblase

Immobilienblase, © Fotolia.com/Aamon

Indizien für eine Immobilienblase gäbe es nicht, ließ noch vor kurzem das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) verlauten. Der Finanzvorstand der Allianz-Versicherung sieht das anders: Die Kaufwut von Privatanlegern könnte eine Blase provozieren.

Nicht Großanleger wie die Allianz verschärfen die Lage auf den Immobilienmärkten – das meint zumindest der Finanzvorstand des Versicherungskonzerns Maximilian Zimmerer laut Süddeutscher Zeitung (SZ). Es seien die privaten Käufer, die aus Angst vor Inflation und einem Kollaps des Euro massenhaft in Immobilien investierten, auch wenn diese überteuert seien.

Von einer Blase spricht man, wenn Immobilien deutlich überbewertet werden und daraufhin ein drastischer Preisverfall innerhalb kurzer Zeit folgt.

Vielen Privatanlegern war der Kauf durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken möglich. Die hatten die Märkte mit günstigem Geld überflutet, um zu Investitionen anzuregen – eine Reaktion auf die schwächelnde Wirtschaft in vielen südeuropäischen Staaten. Zimmerer kritisierte das Konzept gegenüber der  SZ: “Das Problem dabei ist: Niedrige Zinsen führen auf Dauer immer zu einer Fehlsteuerung von Investments, weil das Geld zu billig ist.” Eine Niedrigzinspolitik war auch ein Auslöser der Immobilienkrisen in den USA, Spanien und Irland gewesen.