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US-Immobilienmarkt: Ein Visum für den Hauskauf

27.10.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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US-Immobilien

US-Immobilien, © Cary Westfall

Weil der amerikanische Häusermarkt sich seit der Krise kaum erholt hat, ließen sich zwei Senatoren etwas einfallen: Für den Kauf von US-Immobilien sollen Ausländer mit einem Aufenthaltsvisum belohnt werden.

Es reicht jedoch nicht aus, irgendeine Klitsche zu erwerben, um eines der begehrten Visa zu erhalten. Nach dem Gesetzentwurf des Demokraten Charles Schumer und des Republikaners Mike Lee müssen Ausländer mindestens 500.000 Dollar in Wohnimmobilien investieren. Die Aufenthaltsgenehmigung soll vorerst für drei Jahre gelten und die Option für eine Verlängerung beinhalten.

Nicht jeder kaufwillige Ausländer ist jedoch willkommen. Der Plan ist, Menschen mit Geld ins Land zu holen. Das soll durch die relativ hohe Investitionssumme und den Umstand gewährleistet werden, dass keine Arbeitserlaubnis erteilt wird. „Wir ziehen es vor, dass vermögende Menschen hier leben und die Konjunktur vor Ort ankurbeln“, sagte ein Sprecher von Senators Lee laut Financial Times Deutschland.