Energiepreise: Verbraucher können sich auf Rückzahlungen freuen
12.1.2012, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Finanzen
Folgende Tags wurden vergeben: Gaspreise, Heizkostenabrechnung
2011 war ein außergewöhnlich warmes Jahr. Das dürfte Viele freuen, denn trotz der steigenden Energiepreise können die meisten Haushalte wohl mit einer Rückzahlung rechnen.
Im Herbst 2011 bekamen die meisten Verbraucher noch einen Schock beim Blick auf ihre Heizkostenabrechnung. Weil 2010 der Winter sehr kalt war und die Gaspreise anstiegen, mussten Viele bis zu mehreren hundert Euro nachzahlen. In diesem Jahr sieht die Abrechnung bei den meisten wohl anders aus. 2011 war nämlich eines der fünf wärmsten Jahre seit 1881. Allein der Dezember war im vergangenen Jahr 7,3 Grad wärmer als 2010. Mit 1824 Stunden Sonne liegt das Jahr im Vergleich zu den letzten 50 Jahren an dritter Stelle.
Laut der Süddeutschen könnten die Gaskosten trotz des Preisanstieges um 15 Prozent sinken. Bei einem Haushalt mit einem Verbrauch von 15.900 Kilowattstunden Gas pro Jahr macht das eine Ersparnis von 160 Euro, bei Einfamilienhäusern können es sogar 200 bis 300 Euro sein.
An einer Studie des Mieterbundes aus dem Jahr 2010 lässt sich erkennen, wie sehr die Energiepreise in den vergangenen Jahren angezogen haben. 2009 kostete das Beheizen einer 70. Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl noch 630 Euro, im Jahr darauf mussten die Verbraucher bereits 220 Euro mehr in die warme Wohnung investieren. Erdgas stieg von 785 auf 805 Euro und Fernwärme von 860 auf 880 Euro.
In Deutschland werden die 38,2 Millionen Wohnungen zu 49 Prozent mit Gas, zu 12,6 Prozent per Fernwärme, zu 6,1 Prozent mit Strom und zu 29,6 Prozent mit Öl beheizt.
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