Verhandlungen über Förderung energetischer Gebäudesanierung gescheitert
21.11.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Allgemein
Folgende Tags wurden vergeben: Einsparungen, Hausbesitzer, Sanierungsmaßnahmen, Steuerausfälle
Schlechte Nachrichten für die Besitzer älterer Immobilien: Die Verhandlungen über eine steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen sind gescheitert. Die Bundesregierung und die SPD-geführten Bundesländer konnten sich erneut auf keinen Kompromiss zur Förderung von Energiesparmaßnahmen in Bestandsimmobilien einigen.
Seit Monaten ringen Bundestag und Bundesrat um eine Lösung, um energetische Sanierungsmaßnahmen in älteren Wohnungen und Häusern finanziell zu fördern. Dabei geht es allerdings um Geld, das die Regierung womöglich nicht zur Verfügung hat. Sie hatte laut focus.de zuletzt vorgeschlagen, die zu erwartenden Steuerausfälle durch die Förderung auf eine Milliarde Euro zu reduzieren. Gleichzeitig sollten die Investitionen für energetische Sanierungsmaßnahmen mit bis zu zwei Prozent, höchstens aber mit 60.000 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Unterhändler der SPD lehnten laut focus.de dieses Modell aber ab.
Nun sieht es so aus, als wenn das Thema erneut auf die lange Bank geschoben werden könnte. Der Deutsche Städtetag fordert indes mit Nachdruck, dass die Beteiligten endlich eine Lösung im Sinne der Immobilienbesitzer finden. So müsse eine Gebäudesanierung in Sachen Wärmedämmung und Energiesparen für die Eigentümer von Häusern und Wohnungen auch bezahlbar sein. Mieter und Vermieter dürften finanziell nicht überfordert werden.
Das Dilemma für Hausbesitzer bleibt vorerst. Schon heute beklagen viele Eigentümer, dass die Investitionen in energetische Sanierungsmaßnahmen die zu erwartenden Einsparungen übersteigen.
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