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Studie: Die Deutschen zahlen viel für Wohnen und Energie

10.12.2010, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Geld fürs Wohnen

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Den Deutschen sind ihre vier Wände lieb und teuer – vor allem Letzteres: Die Bundesbürger geben einen Großteil ihres Geldes für Miete & Co. aus, nämlich durchschnittlich 731 Euro jeden Monat – das ergab die jüngst vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Einkommens- und Verbraucherstichprobe.

Besonders interessant ist das Ergebnis, wenn man es mit dem durchschnittlichen Einkommen von monatlich 2.941 Euro der Deutschen vergleicht: Dann wird nämlich deutlich, dass sie rund ein Drittel ihres Gehaltes für Wohnen und Energie ausgeben. Insgesamt konsumierten die Privathaushalte 2008 im Schnitt 2.245 Euro pro Monat. Die Ausgaben für Wohnen und Energie machen 32 Prozent davon aus. Gegenüber den Ergebnissen aus Stichproben des statistischen Bundesamtes aus den Jahren 2003 und 1998 (die Studie findet alle fünf Jahre statt) haben die Ausgaben für Wohnen um 11 Prozent zugenommen.

Den zweitgrößten Anteil vom Budget machen Ausgaben für Innenausstattung, Kleidung, Schuhe, Gesundheit, Körperpflege, Telefon und Internet sowie Bildung mit 27,1 Prozent aus. Verkehrsausgaben fielen mit 14,6 Prozent ins Gewicht und Nahrung, Tabak und Getränke waren den Deutschen 14,3 Prozent ihrer Konsumausgaben wert.

Interessantes Detail: Alleinerziehende Eltern investierten im Vergleich den größten Anteil ihres Einkommens in Haustiere. Ganze 8 Prozent gaben sie für Hund, Katze und Hamster aus. Auch das meiste Geld fürs Mobiltelefonieren gab diese Bevölkerungsgruppe aus – nämlich 4 Prozent ihres Einkommens. Im Vergleich: Paare vertelefonierten nur 2,4 Prozent. Was noch übrig war vom Geld, gaben die Deutschen für ihre Freizeit aus: im Schnitt 225 Euro oder 11,4 Prozent

Die Untersuchung des Statistischen Bundesamtes findet alle fünf Jahre statt. Die jetzt veröffentlichten Daten ergaben sich aus den Angaben von privaten Haushalten unterschiedlicher soziale Gruppierungen und Haushaltsgrößen, die 2008 über 3 Monate lang über ihre Einnahmen und Ausgaben detailliert Buch führten.