Immonet News
Nachrichten und Infos über Immobilien – von Immonet

Wie Sie den harten Winter bei den Heizkosten wieder einsparen

26.2.2010, geschrieben von in der Kategorie: Blog

Folgende Tags wurden vergeben:

Geld sparen beim Heizen

fotolia.de

Der diesjährige Winter begann mit der prachtvollen weißen Weihnacht, über die sich Kinder wie Erwachsene gleichermaßen freuten. Doch die Freude währte nicht lange, denn Anfang Januar tobte Schneesturm Daisy über Deutschland. Das Schneechaos traf insbesondere Pendler und Reisende, da Flug-, Bahn- und Autoverkehr stark beeinträchtigt waren. Inzwischen sind die frostigen Wintertage vorbei, und auch von den Ausrutschern auf spiegelglatten Gehwegen dürften sich die meisten Menschen wohl erholt haben. Doch eine Auswirkung des harten Winters wird erst mit der nächsten Energieabrechnung im Jahr 2011 zu spüren sein: Die enorm gestiegenen Heizkosten!

Nur die wenigsten Mieter oder Hausbesitzer notieren sich zum Beispiel regelmäßig den Stand des Gaszählers, so dass der Energieverbrauch der letzten Monate bereits heute abschätzbar ist. Aber selbst wenn Sie nur gefühlsmäßig von einem Mehrverbrauch bei den Heizkosten ausgehen, lohnt es sich, ab sofort Sparmaßnahmen zu ergreifen. Immonet.de verrät Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie den harten Winter 2010 kostenmäßig noch in den Griff bekommen:

  • 20°C sind als Raumtemperatur ausreichend (in der Küche, Bad und Schlafzimmer auch 18°C). Jedes Grad weniger spart durchschnittlich 6% Heizkosten.
  • Lüften Sie nicht mit Fenster auf Kippstellung sondern indem Sie regelmäßig Stoßlüften. Dadurch kühlen die Zimmer nicht so stark aus und Sie brauchen weniger Energie zum Wiederaufheizen.
  • Überprüfen Sie, ob Fenster und Türen richtig schließen. Vor allem in älteren Wohnungen kommt es vor, dass durch undichte Spalten kalte Luft von außen hereinzieht. Günstige Dichtbänder aus dem Baumarkt verschaffen schnelle Abhilfe.
  • Wechseln Sie Ihren Strom- und Gasanbieter: Der liberalisierte Energiemarkt erlaubt es, dass Sie zu einem günstigeren Energieanbieter wechseln dürfen. Beachten Sie ggf. die Vertragslaufzeiten Ihres alten Anbieters.
  • Sparen Sie bei energieintensiven Haushaltsgeräten wie Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler. Beladen Sie die Maschinen vollständig, bevor Sie sie starten und verwenden Sie möglichst ein Energiesparprogramm. Das braucht mitunter etwas länger, spart Ihnen aber bares Geld.
  • Investieren Sie nicht voreilig in vermeintlich günstigere, alternative Heizarten. Bedingt durch die hohe Nachfrage nach Brennmaterial steigen z.B. auch die Kosten von Holzheizungen.
  • Als Hausbesitzer ist eine Solaranlage auf dem Dach überlegenswert, die Ihre normale Heizung bei der Warmwasserbereitung unterstützen kann.