Wohnimmobilien sind in Hamburg im vergangenen Jahr teurer geworden
31.3.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Wer in Hamburg in den eigenen vier Wänden wohnen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Erschwinglichen Wohnraum können Eigenheimbesitzer nur noch im Speckgürtel der Hansestadt erwerben. Das geht aus der neusten Immobilienstudie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg hervor.
Je nach Objektart sind die Preise 2011 im Durchschnitt zwischen zwei und zwölf Prozent gestiegen. Am teuersten sind Eigentumswohnungen in Hamburg geworden, sie stiegen durchschnittlich um 11,7 Prozent. Die Experten der Studie führen das auf die luxuriösen Objekte in der Hafencity zurück. Aber auch für gebrauchte Eigentumswohnungen mussten Käufer mehr Geld hinblättern. Der Preis stieg im Stadtzentrum um 8,2 Prozent, im Umland um 5,9 Prozent an.
Ähnlich sieht es laut Welt bei den Häuserpreisen aus. Käufer mussten durchschnittlich fünf Prozent mehr zahlen, im Umland waren es vier Prozent. Für gebrauchte Häuser stieg der Kaufpreis um 4,2 Prozent.
Die Preise wachsen bereits seit längerem. Kostete der Quadratmeter in einem Ein- oder Zweifamilienhaus 2006 noch 2.235 Euro, verteuerte er sich 2011 auf 2.391 Euro. Im Umland ging der Preis von 1.574 auf 1.508 Euro zurück. Eigentumswohnungen waren 2006 noch für 2.042 Euro pro Quadratmeter zu bekommen, heute liegt der Quadratmeter bei 2.371 Euro. Im Umland ging der Kaufpreis von 1.322 auf 1.266 Euro pro Quadratmeter zurück.
Extrem angestiegen sind seit 2006 die Preise für Neubauimmobilien. Damals kostete der Quadratmeter noch 2.762 Euro, heute liegt er bei 3.541 Euro. Eine neue Eigentumswohnung lag vor fünf Jahren bei 2.183 Euro, heute müssen Käufer 2.658 Euro für den Quadratmeter zahlen. Die teuersten Viertel in der Hansestadt sind Hafencity, Rotherbaum, Harvestehude, Blankenese, Nienstedten und Wohldorf-Ohlstedt. Im Umland sind die Preise für Immobilien besonders in Wentorf/Aumühle, Ahrensburg, Rellingen, Wedel, Schenefeld und Halstenbek gestiegen.
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