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Wohnungsmarkt in Sachsen: Die Zukunft liegt in Mehrgenerationenhäusern

25.7.2011, geschrieben von in der Kategorie: Bauen,Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/Ronny Kreutel

Die Sachsen werden immer älter und immer weniger. Politik und Sozialverbände drängen nun auf neue Wohnmodelle.

Im Jahr 2020 wird das Durchschnittsalter der Sachsen bei 48,8 Jahre liegen. Damit steigt es deutlich an: 1990 waren die Einwohner des Bundeslandes im Schnitt noch 39,4 Jahre alt. Zudem sinkt die Bevölkerungszahl. 1990 lebten noch 4,9 Millionen im Land, laut Statistik wird die Zahl der Einwohner 2020 auf 3,87 Millionen sinken.

Besonders die Sozialverbände beobachten die Entwicklung mit Sorge und wollen vor allem ihre Begegnungsstätten der neuen Entwicklung anpassen. Jürgen Schmieder, Landesgeschäftsführer vom Verband der Volkssolidarität Sachsen, schlägt vor, in Wohngenossenschaftsgebäuden Räume zur Verfügung zu stellen, in denen sich Bewohner treffen können. Er verspricht sich davon ein besseres Zusammenleben. „Die Genossenschaften sind ja bestrebt, dass ihre Mitglieder möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben können“, erklärte Schmieder gegenüber dem MDR.

Sachsens Sozialministerin Christine Clauß wirbt für Mehrgenerationenhäuser. Probleme des täglichen Lebens könnten in diesen gemeinsam bewältigt werden. Für solche Bauprojekte ständen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, die bei Wohlfahrtsverbänden, dem Land Sachsen oder beim Bundesfamilienministerium beantragt werden könnten.