Würzburg punktet als Geheimtipp für Immobilieninvestoren
09.5.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Da sage noch einer, Würzburg sei nicht trendig. Bei gewieften Investoren entwickelt sich die Stadt im bayerischen Unterfranken zu einem echten Geheimtipp. Der Wohnungsmarkt in der Universitätsstadt ist seit Jahren leer gefegt. Ausgefuchste Kapitalanleger fahren deshalb mit Studentenwohnungen gute Gewinne ein.
Wie das Handelsblatt berichtet, beeinflussen die Universität sowie zwei weitere Hochschulen das Bevölkerungsgefüge erheblich. Etwa 10.000 Menschen stehen an der Julius-Maximilians-Universität sowie den beiden Hochschulen und dem Universitätsklinikum in Lohn und Brot. Hinzu kommen 28.000 Studenten, die eine erhebliche Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt bedeuten. Insgesamt sind 135.000 Einwohner in Würzburg gemeldet.
Weil Würzburg bei den Studierenden hoch im Kurs steht, ist vor allem zu Semesterbeginn die Situation auf dem Wohnungsmarkt regelmäßig prekär. „Es ist kaum etwas am Markt“, sagt Klaus-Dieter Beck, der als Freiberufler für ein großes Maklerunternehmen arbeitet. Das betrifft nicht nur Mietwohnungen. Auch der Markt für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser ist gähnend leer. Zentrumsnahe Neubaugrundstücke? Fehlanzeige.
Vor diesem Hintergrund empfehlen Experten Geldanlagen in studentische Wohnungen. Das Risiko ist gering: Studenten sind kaum wählerisch, die Unterschrift der Eltern unter dem Mietvertrag hält das finanzielle Risiko denkbar gering. Investoren sollten deshalb vor allem in Zwei-Zimmer-Wohnungen investieren. Denn während Studenten vor Jahren noch gern in größeren Wohngemeinschaften zu Hause waren, geht heute der Trend zum Alleine-Wohnen. Auch bei älteren Menschen sind diese Wohnungen beliebt.
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