Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt auf 250.000
30.10.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Immobilien-Märkte
Folgende Tags wurden vergeben: Obdachlose, Winter
Rund eine Viertel Million Menschen in Deutschland werden diesem Winter mit Sorge entgegensehen. Denn: Sie haben kein Dach über dem Kopf und keinen festen Wohnsitz. Erstmals seit zwei Jahren ist die Zahl der Obdachlosen in Deutschland wieder gestiegen.
Wie welt.de berichtet, sind bundesweit rund 250.000 Menschen ohne Wohnung. Diese Zahl nennt der Vorsitzende der Evangelischen Obdachlosenhilfe, Jens Rannenberg. Betroffen sind vor allem junge Menschen unter 30 sowie ältere Personen ab 50 Jahren. Und: Obdachlosigkeit ist ein Problem der Ballungsräume.
Dort mache sich zunehmend eine gewisse Altersarmut bemerkbar. Steigende Mieten und andere Gründe für Geldmangel sorgten dafür, dass Menschen ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können und ihr Dach über dem Kopf verlieren.
Jüngere Menschen unter 30 Jahren könnten vor allem dann keine Wohnung finanzieren, wenn sie über keine qualifizierte Ausbildung verfügen.
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Ab in die Kaserne: Ramsauer will mehr Studentenwohnungen schaffen
- Immobilienpreise ist Deutschland steigen drastisch — ohne Blasen-Gefahr
- Trend: Investoren schätzen Studentenbuden als Anlageobjekte
- Aktuelle Umfrage: Viele Hamburger träumen von eigenen vier Wänden
- Berliner Problem-Platten werden zu günstigen Appartementhäusern
- Wohnen ohne Heizung: Das Passivhaus macht’s möglich
- Immobilien in Berlin: „Geheimtipp“ Französisch-Buchholz
- Spanien setzt Zwangsräumungen von Immobilien aus
- Luxusimmobilien: Ein boomender Markt mit eigenen Mechanismen
- Wohnungsbau in Deutschland: Vom Mangel und Leerstand






