Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien sinkt
13.7.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Finanzen,Immobilien-Märkte
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Gute Nachrichten für Eigenheimbesitzer in Deutschland: Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien sinkt, und zwar deutlich. Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind 15 Prozent weniger Immobilien unter den Hammer gekommen als im Vorjahreszeitraum. 33.200 Objekte wurden insgesamt versteigert.
Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien ist laut focus.de so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Ratinger Fachverlages Argetra hervor. Vor allem das veränderte Verhalten von Banken sei maßgeblich für diese Entwicklung: Sie bemühten sich intensiv, um Zwangsversteigerungen zu vermeiden. Auch die niedrigen Hypothekenzinsen trügen dazu bei, dass Immobilieneigentümer derzeit gute Bedingungen zum Umschulden finden, wenn es eng wird mit den Raten.
Besonders positiv ist die Entwicklung im Osten: In Thüringen sank die Zahl der Zwangsversteigerungen gar um ein Viertel, in Sachsen um 20 Prozent. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt der Rückgang bei 12 Prozent.
In Hamburg mussten 20 Prozent weniger Objekte zwangsversteigert werden. Allein in Bremen ergibt sich statistisch gesehen ein anderes Bild: Dort erhöhte sich die Anzahl der Zwangsversteigerungen um 1,9 Prozent leicht.
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