Zinshäuser: Mietshäuser in Mittelstädten bringen die höchsten Renditen
23.2.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Wer in eine Immobilie investiert, erhofft sich eine sichere Anlage, die weniger inflationären Schwankungen ausgesetzt ist als andere Anlagen. Den Ort für eine solche Investition sollte man jedoch mit Bedacht wählen: Entscheidend für den Erfolg der Anlage sind das Wachstum einer Stadt und die Situation auf dem Wohnungsmarkt.
„So wirken sich wachsende Haushaltszahlen belebend auf Investitionen am Wohnungsmarkt aus, da in diesen Gebieten eine stetige Nachfrage nach Wohnraum herrscht“, erklärt Sven Odia, Vorstand von Engel & Völkers Capital (E&V), gegenüber der Welt.
Das Maklerhaus wertete Daten von mehr als 30 Maklerbüros aus und analysierte darauf basierend Angebot und Nachfrage von Zinshäusern. Das Ergebnis: Die Deutschen investierten vergangenes Jahr rund 14 Milliarden Euro in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Das Vertrauen ins Betongold scheint gewachsen zu sein, denn das Investitionsvolumen stieg im Vergleich zu 2009 um rund eine Milliarde.
Im München und Hamburg wurden die meisten Zinshäuser gekauft, hier stiegen die Immobilienpreise deutlich. Dennoch fielen die Rendite für die Investoren weit weniger üppig aus als in den Jahren zuvor. In der bayrischen Metropole und der Hansestadt sind so kaum noch Renditen von mehr als fünf Prozent zu erwarten. Dagegen erreichen Investoren in guten Wohnlagen in Mittelstädten wie Münster, Mannheim, Bonn oder Essen durchschnittliche Margen von bis zu sieben Prozent. In Hannover und Braunschweig sind es sogar mehr als acht Prozent.
Den Spitzenplatz nehmen laut Welt Duisburg und Wuppertal mit 9,25 Prozent ein. Und das, obwohl die Städte von hohen Leerständen betroffen sind.
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