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Zwei neue Hotels an denkwürdigen Orten in Hamburg

10.10.2012, geschrieben von in der Kategorie: Bauen,Gewerbeimmobilien

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© Wikimedia Commons / Bean5012

Gleich zwei interessante Hotels sollen in den kommenden Monaten in Hamburg entstehen. So wollen Investoren aus Bayern aus der ehemaligen Oberfinanzdirektion am Rödingsmarkt ein Luxushotel machen. In der Speicherstadt im Hamburger Hafen ist ein Vier-Sterne-Hotel geplant.

In diesen Tagen entscheidet die städtische Kommission für Bodenordnung (KfB) über die sogenannte Anhandgabe der Immobilie am Rödingsmarkt an die GST Service GmbH und die MHH Hausservice GmbH aus Pullach bei München. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Bekommen die Bayern diese Zusage, haben sie bis zum 31. Juli 2013 Zeit, die Immobilie zu entwickeln und von der Stadt zu kaufen. Die Investoren rechnen mit einem Gesamtvolumen der Baumaßnahme von 40 bis 50 Millionen Euro (Quelle).

Das Interesse an dem Gebäude, das 1907 im Stil des Neobarocks errichtet wurde, ist groß. Gleich sieben weitere Bieter hatten sich an der Ausschreibung der Stadt beteiligt. Die Ideen reichten von Seniorenwohnungen und Arztpraxen bis hin zu Appartementwohnungen für Studenten. Angedacht war außerdem eine „Panik City“ für Rocker Udo Lindenberg mit Probebühnen und Musikclub. Gleich vier Investoren wollten ein Hotel errichten. Die Gebote der Investoren lagen zwischen 6,5 und 15 Millionen Euro. So viel haben die Bayern geboten, die nun den Zuschlag bekommen haben. Im Gegenzug wollen sie ein Fünf-Sterne-Luxus-Hotel schaffen.

Etwas bescheidener kommt das Hotel-Projekt in der Hamburger Speicherstadt am Hafen daher. Dort beginnt der Bau eines Vier-Sterne-Hotels mit 190 Zimmern. Schon Anfang 2014 sollen die ersten Gäste dort übernachten, so das Hamburger Abendblatt.

In dem historischen und denkmalgeschützten Backsteinkomplex tritt die Althoff-Gruppe als Investor auf. Der Bau des Architekten Werner Kallmorgen aus den 50er-Jahren am Sandtorkai ist bereits entkernt worden. Mit einer Fußgängerbrücke ist das Gebäude mit der ehemaligen Kaffeebörse verbunden. Die Immobilie wird bereits heute für Veranstaltungen genutzt und soll später das Restaurant der Hotel-Anlage beherbergen.

Insgesamt möchte die HHLA einen zweistelligen Millionenbetrag in das Hotel investieren. Noch im Oktober soll mit dem eigentlichen Ausbau gestartet werden.